problemhunde

Von so genannten Problemhunden hört man in der heutigen Zeit immer häufiger.
Das Problem ist jedoch nicht der Hund, sondern der falsche Umgang, der mit ihm praktiziert wird. Meist fehlt dem Hund eine klare Führung seines Menschen und er wird dadurch verunsichert. So kann es sein, dass er sich zu ängstlich verhält oder die Führungsrolle übernehmen möchte.
Ein richtiges Verhalten seinem Hund gegenüber kann man jedoch lernen!
Eine konsequente Erziehung von Anfang an, mit Lob und Tadel zum richtigen Zeitpunkt sind schon die halbe Miete.
Nicht jeder Hund spricht auf das gleiche Loben an. Der eine macht alles für ein Leckerli, der Nächste möchte mit Spielen belohnt werden oder genießt Streicheleinheiten. Auch kann der Vierbeiner überglücklich sein, wenn er mit hoher Stimme überschwänglich gelobt wird.
Doch ganz ohne Strafen kommt man in den meisten Fällen leider nicht aus. Aber auch tadeln will gelernt sein. Leider meinen viele  mit roher Gewalt dem Hund zeigen zu müssen, wer der Herr ist. Es gibt effektivere Strafen, bei denen es nicht nötig ist, übertrieben Gewalt anzuwenden.
Wichtig ist es, sofort nach der Bestrafung sich wieder neutral zu verhalten (nicht mehr zornig, wütend, keine laute Stimme usw.). Das Ausmaß der Strafe muss sich stets am Grad der Sensibilität des Hundes orientieren.

Manchmal ist nicht gelobt genug bestraft!